Schulfahrt Qingdao

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Vom 18. Bis 21.06 waren die Schüler der Klassen 3 bis 10 für ihre Schulfahrt in Qingdao. Ein echter Hammer war, dass wir eine eigene alte ehemals deutsche Villa für uns ganz alleine hatten. Das war eine Jugendherberge mit 60 Betten und wir sind mit knapp 60 Leuten da angerückt. Gleich am ersten Tag gings zur weltberühmten Qingdao-Bierbrauerei, die im Jahre 1903 von deutschen Kolonialisten gegründet wurde, wo wir das Biermuseum und die Produktionsanlagen besuchen durften. Die älteren Schüler durften auch mal probieren, „aber jeder nur einen kleinen Schlöck.“ Danach gings in den schiefen Raum, wo man das Gefühl hatte, betrunken zu sein. Den Abend verbrachten wir schließlich am Strand Nr. 1.

Am nächsten Tag fuhren wir zum Laoshan und besuchten den Taiqing-Palast, den größten Taoisten-Schrein in ganz Asien oder so – mit ziemlich alten Bäumen.  Danach waren wir am Shi Loa Ren-Strand, wo auch die Kinder ganz nass wurden, die kein Handtuch und Badesachen mithatten.

Am Mittwoch waren wir erst auf der Little Qingdao Insel, dann im Xiaoyushan-Hill Park, wo man eine echt starke Aussicht hatte. Dann gings zum Zhanqiao Pier, wo die Schüler der 10.Klasse eine kleine Schildkröte kauften, die sie, aufgrund eines Fehlers auf einem Warnschild, wo statt „Huge Waves“ „Hugo Waves“ stand, Hugo Waves tauften. Da sie aber nicht wussten, was sie damit machen sollten, gaben sie sie schließlich dem Verkäufer zurück. Die Schüler freuten sich besonders weil es an diesem Tag Mittagessen von MacDonald’s gab. Danach machten wir eine kurze Bootsfahrt. Was fast keiner so richtig mitbekommen hat ist, dass der Kapitän eine ganze Weile lang Nickolas Reynolds aus der 3.Klasse das Boot steuern ließ. Erst als wir vom Kurs abzukommen drohten, hat er es behutsam wieder übernommen. Danach gings für alle, die wollten, wieder an den Strand. Nur einiger Kinder der höheren Klassen interessierten sich für die europäischen Villen in Badaguan und schlossen sich dem Spaziergng dorthin an.

Am letzten Tag gings erst mal zur Qingdao Polar World, wo man Pinguine und so sehen konnte. Am Nachmittag gingen die jüngeren Schüler zum Olympischen Segelcenter, während die Schüler der Klassen 8 bis 10 shoppen gingen.

Als wir abends am Flughafen ankamen, stellte sich heraus, dass unser Flug wegen eines Sturms über Südchina auf unbestimmte Zeit verschoben war. Erst nachdem wir dann noch zwei Stunden in einem Flughafenhotel ausgeharrt hatten, konnten wir dann um Mitternacht losfliegen.