Projekt Survival

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Beim Survival Projekt ist eine Gruppe todesmutiger Schüler mit Herrn Anies und Herrn Diehm in einen Urwald in der Nähe von Changchun gefahren und hat dort zwei Tage und zwei Nächte, in denen sie immer wieder von Wolkenbrüchen heimgesucht wurden, ausgeharrt. Zunächst gingen sie angeln. Zum Abendbrot hatten sie dann drei Fische, die sie auf drei verschiedene Arten, braten, dünsten und räuchern, zubereiteten. Vorher mussten sie die Fische allerdings noch ausnehmen, wobei sie mit der Hand die Schwimmblasen und alles mögliche andere Gekräuse herausholten. Vorher hatten sie sich aus Zweigen und Ästen ihre Lager für die Nacht gebaut und Feuer gemacht. In der Nacht machten sie einen Orientierungslauf, mussten verschiedene Stationen mit Luftballons ablaufen und schließlich ein Schatzkästchen finden. Dabei bekamen sie nasse Füße. Am nächsten Tag bauten sie sich selber Flitzebogen und versuchten Luftballons abzuschießen, die sie dann schließlich mit Messern zerstörten. Nach zwei durchregneten Nächten kamen sie schließlich hungrig und verdreckt in der Schule an. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass alle Schüler und Lehrer diese Strapazen überlebt hatten. Alle waren stolz auf die bestandenen Abenteuer, aber es gab auch keinen, der sich nicht auf ein warmes, weiches Bett im trauten Familienkreis freute.